So da nun endlich alle Videos auf Tube sind und auch die Fotos auf meine
Seite geladen sind mein Bericht von einem gigantischen Pyro Wochenende in bester
Gesellschaft
Schon am Mittwoch Abend gegen 19 h kam Blitzcracker zu mir und wir stimmten uns
mit ein paar Feuerwerken auf DVD schon mal auf die kommenden Tage in Berlin ein.
Nach einer kurzen Nacht ging es dann gegen 7h auf nach Berlin.
600 km lagen vor uns die ich bei der Hinfahrt alleine fuhr. Nach einem kurzen
Zwischenstopp in Eisenach und dem Freiflug auf der A 4 und A 9 erreichten wir
das Happy Bed in Steglitz so gegen 14 h.
Dort saßen schon Malte und Rosanna und noch ein paar Forianer die auf uns
warteten. Nach dem Check In und dem Beziehen der Betten ging es auch schon los.
Leider begann es auf dem Weg zur U Bahn recht heftig zu regnen so daß wir froh
waren als wir im Untergrund waren.
Ein Problem war das diese blöden Automaten nur Kleingeld annehmen. Frank hatte
aber glücklicherweise schon vorher 4er Tickets gekauft die er uns zur Verfügung
stellte. So ging es dann doch recht flott und mit 2maligem Umsteigen zum
Tempelhofer Damm. Vor dem Eingang hatte sich schon eine Schlange gebildet
an der wir aber einfach nach vorne durchgingen und uns dort hinstellten.
Dann kam einer der Securitys an und meinte das Stative nicht erlaubt sein. Nach
ein wenig sanfter Gewalt und einem Anruf seinerseits waren Stative keinProblem
mehr. Nur Detroits Rolli mußte trotz vorheriger Zusage draußen bleiben (da
sollte man die Security mal besser briefen)
Auch dauerte es noch ein wenig bis man aufs Gelände durfte. Dort wußte niemand
wo denn der ofizielle Fotobereich sei. Auch die Akkreditierung hatte keinen Wert
denn davon wußte niemand vor Ort etwas. So platzierte sich zunächst jeder wie er
wollte. Später hatte Malte dan irgendwie herausbekommen wo der Filmplatz ist
Allerdings erwies sich dieser als unmögliche Position so das wir bald wieder
umzogen unter den Schriftzug Berlin Tempelhof. Dort hatten wir dann perfekte
Sicht und waren auch noch vor Regen sicher.
Die Betonplatte und die Entfernungen sind auf dem Gelände echt ätzend. Vorallem
wenn man sich mal hinsetzten will.....
Auf der Bühne gab es heute Marquess,Christina Stürmer und Cool and the Gang zu
höhren und zu sehen was mich aber nicht interresierte. Auch bin ich ansich kein
Freund der klassischen Musik. Es gibt aber Anlässe und auch Stücke die mir
gefallen und so war es auch in Berlin.
Muss wohl auch am Ambiente und an der Vorfreude auf die Feuerwerke gelegen
haben.
Bis ca. 22.15 h spielten die Berliner Symphoniker bis es endlich mit dem
Rekordversuch losgehen konnte. Leider sah man ja nur das Bild vom Heli auf den
beiden Leinwänden. Schade das da so einige Teile gefehlt haben und die Kollegen
durch einen bösen Fuchs um ihren Guiness Rekod gebracht wurden.
Dannach hies es sich aufs Hanabi freun welches dann aber auch nicht so recht
funktionierte denn es gab immer nur die Untermalung. die goßen Bomben blieben im
Rohr. nur die ital. Simultanzylinder (zu tief) und die beiden 600er kamen schon
gewaltig daher. Aufgrund der 1,3 KM Entfernung wirkten die 600er gerade so als
wären sie in 100m höhe explodiert. Aber so kann man sich täuschen


Glücklicherweise riss dann das Eröffnungsfeuerwerk alles wieder raus. Da
wurden Unmengen an feinstem Material in die Luft gejagt. Einfach nur Oberfett
!!. Ob das ganze zur Feuerwerksmusik gepasst hat mag ich nicht zu sagen da von
ihr bei uns nicht viel ankam.


annach hieß es dann alles zusammenpacken und ab ins Gedränge der U Bahn.
Trotz das Massenauflaufs schafften es die BVG uns schnellstmöglich Richtung
Hotel zu bringen wo wir uns noch in der Lobby trafen und geimeinsam die Fotos
auf nem Laptop ansahen. Es ging ins Zimmer (besser 2 Mann Zelle
). Die Betten knarzten und quietschten bei jeder Bewegung und sogar eine Latte
rutschte aus dem Rost
(dachte schon ich wäre in Ansbach
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)
In der ersten Nacht konnte ich nicht wirklich so gut schlafen und so bin ich
dann gegen 7h Duschen gegangen. Auch mal ne Erfahrung das Duschen auf dem Flur
sind. Aber ich meckere da nicht bei eine Preis von 20 € die Nacht. Das
Frühstücksbuffet war schlicht aber dennoch ausreichend für diese Art von Hotel
(oder besser Hostel)
Während die anderen an diesem Morgen etwas in der Stadt unternahmen blieb ich im
Hotel zurück und chillte bis es am Nachmittag wieder losgehen konnte
Heute hatte ich keine Lust mehr auf die U-Bahn und so fuhr ich mit Detroit
einfach direkt Richtung Tempelhof und fand auch einen Parkplatz nicht weit vom
Eingang. Dort erwartet uns ein Flyer Verteiler der doch tatsächlich mit dem
Spruch warb:
"Wenn sie das Original sehen wollen kommen sie zur Pyronale" Den hätte man am
besten gleich wegsperren sollen......
Sofort ging es wieder zum Filmplatz und es war gut das wir überdacht waren. Denn
heute war wirklich fieses und kaltes Regenwetter. Da konnten auch die Acts auf
der Bühne (Ayman, The Hooters und Chico and the Gypsies) nichts gegen machen.
Heute gab es dann die ersten 3 Wettbewerbsfeuerwerke. Begonnen mit der Show aus
Italien der Fa. Pirotecnica Scarpato. Leider war es noch recht hell....
Typisch für Italien wurden sehr viele Zylinderbomben eingesetzt und das Finale
war eine einzige weiße Wand... Als Musik konnte man u.A Vivaldis Der Sommer -
Tempo impettuoso höhren


Als 2 tes folgte dann die Show von Luso Pirotecnia aus Portugal die am Anfang
durch sehr viele Relampagos auffiel sowie durch sehr breite Fächerung in manchen
Passagen


Den Kracher des Abends lieferten dann die Japaner der Fa. Tamaya Kitahara
Fireworks Team ab. Was da in die Luft ging war jenseits von gut und böse. Selten
habe ich soviel und vorallem dazu noch edles Material gesehn. Zusammen mit
wunderbaren Großkalibern eine bombastische Show.
Das Goldfinale war ebenfalls
überwältigend schön...



Zufrieden und mit jeder Menge Emmotionen gings dann Richtung Auto und weil
das Wetter wirklich fies war nahm ich Malte und Rosanna auch gleich noch mit zum
Hotel. Dort folgte dann wieder die allgemeine Bilderbegutachtung am Laptop bevor
ich ziemlcih kaputt ins Bett fiel.
Der Morgen verlief dann wieder gleich mit duschen und frühstücken.
Für den Tag hatte ich mir vorgenommen nach Potsdamm Babelsberg zu fahren um dort
den Filmpark zu besuchen. Ein recht kleiner Park der aber durch einen recht
netten 4 D Simulator (Achterbahnfahrt) sowie eine Stuntshow bei der viel Pyro
eingesetzt wird glänzen kann. Da ich mich um 16 h wieder am Hotel verabredet
hatte blieb mir nicht allzuviel Zeit in Babelsberg.
Sie reichte aber um alles zu sehen.


Auch am letzten Tag der Pyromusikale fuhr ich mit Frank, Malte und Rosanna mit
meinem Auto zum Gelände und lud die 3 am Eingang aus damit wir nicht das ganze
Equipment so weit schleppen mußten. Ich fand in der Nähe in einem Wohngebiet
einen Parkplatz und zum 3. mal hieß es die fast 1 km lange Strecke zu unserem
Filmplatz zurück zu legen. Da ich heute recht müde war legte ich mich auf meine
Decke.
die Kameratasche als Kopfkissen. Auch andere waren wohl müde wie man sieht .....

Da konntn auch die Acts auf der Bühne ( Abdourahmane Diop & Griot Music Company
, 4 BRIDGES feat. Jocelyn B. Smith, Joachim Kühn & Global World Orchester) uns
nicht wecken. Uns erweckten erst wieder die klassischen Töne der Symphoniker.
Zwischndurch hieß es auch für mich mal was essbares aufzutreiben. Ich hatte
keine Probleme und wurde auch prompt bedient. Eins möchte ich hier mal an die
jenigen sagen die meinen das eine 200 gr. Bulette mit 3€ überteuert sein. Ich
fand die Preise für Essen sogar noch anständig. Nur Getränke waren wirklich zu
teuer.
Vieleicht Absicht
denn wer die WC Situation kennt weis wovon ich rede.
Wir kamen schon auf die Idee in Ahnlehnung an die Fast Pass Tickets aus
Freizeitparks Fast Piss Tickets zu verkaufen
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......
Auch heute war es während das 1. Feuerwerks [Spanien Focs d’Artifici Europla)
noch fast zu hell. Dennoch kamen die Mascletta sowie die wirklich atemberaubend
schönen Farben sehr gut zur Geltung.Komentar Detroit: Wie mit eine Farbkasten
gespielt"


Apogee aus Kanada hatte schöne Ringcrossets sowie feine Cakes am Start


Als letzten Wetbewerbsteilnehmer sahen wir dann noch die Fa. Dancing
Fireworks aus China die teilweise atemberaubende Bilder an den Himmel und auch
den Boden stellte. Sehr viele Cakes diese aber sinnvoll eingesetzt und
interessante Fächerungen.


Für mich war nach den beiden Abenden Japan der Sieger aber die Jury hat ja
anders entschieden.
Zum Abschluss folgte dann noch die große Closing Show bei der auch ein paar
Großkaliber dabei waren


Der größte Stress war es dann mit dem
Auto wieder zum Hotel zu kommen. Die ganze Umgebung war verstopft was für ein
reges Interesse an der Veranstaltung sprach. Im Hotel angekommen konnte ich
meine Füße kaum noch spüren und war froh
endlich aus den Schuhen raus und ins Bett rein zu kommen.
Am Morgen war ich dann tierisch verspannt und stellte mich für 30 min unter
die heiße Dusche um die Verspannungen im Nacken ein wenig zu lösen. Nach dem
Frühstück dann noch der Check out und um 10 h hies es Abflug Richtung
Andernach wo wir dann um 16 h wieder ankamen
Gut 1300 km und 3 Tage voller Pyro und Emotionen sind Vergangenheit und ich
kann nur noch mal ein Mille Grazie an die Veranstalter der Pyromusikale
richten. Ihr habt euch viel Mühe gegebn und das hat man auch gemerkt. Auch
wenn es noch kleine Schönheitsfehler gibt (Toiletten)
Ein Vorschlag für eine etwaige Fortsetzung: Wie wäre es die Teams wie es
anderswo üblich ist mit der Nationalhymne zu begrüßen.